IP SYSCON begleitet die kommunale Wärmeplanung in Augsburg
Die Stadt Augsburg verfolgt das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung und musste hierfür die gesetzlichen Anforderungen der kommunalen Wärmeplanung umsetzen. Gleichzeitig sollten bestehende Analysen aus dem Energienutzungsplan Wärme weiterentwickelt und in eine stärker umsetzungsorientierte Strategie überführt werden.
Die Herausforderung stellte sich dar in
- dem Aufbau einer klimaneutralen Wärmeversorgung gemäß gesetzlicher Anforderungen.
- der Weiterentwicklung bestehender Analysen aus dem Energienutzungsplan Wärme.
- dem Bedarf belastbarer Datengrundlagen für strategische Entscheidungen.
- der erforderliche Abstimmung zwischen Stadt, Stadtwerken und weiteren Akteuren.
- der Integration verschiedener erneuerbarer Wärmequellen und Infrastrukturen.
IP SYSCON unterstützte die Stadt Augsburg bei der Erstellung einer umfassenden kommunalen Wärmeplanung. Im Mittelpunkt standen GIS-gestützte Analysen, die Entwicklung von Zukunftsszenarien sowie eine strukturierte Maßnahmenplanung für die Wärmewende. Dazu gehörten
- die Durchführung detaillierter Bestands- und Potenzialanalysen.
- eine GIS-gestützte Auswertung und die Zusammenführung verschiedener Datengrundlagen.
- die Entwicklung belastbarer Zielszenarien und Maßnahmencluster.
- die Integration externer Datensätze (u. a. GeoSPOT/TU München, Energieatlas Bayern).
- eine enge Abstimmung mit den Stadtwerken Augsburg zur Infrastruktur- und Netzplanung.
Nutzen für die Stadt Augsburg
Durch die kommunale Wärmeplanung erhielt die Stadt Augsburg eine belastbare Grundlage für strategische Entscheidungen zur Wärmewende. Gleichzeitig wurden Potenziale, Handlungsfelder und zukünftige Versorgungsoptionen transparent dargestellt und bieten
- eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Wärmewende.
- Transparenz über Wärmebedarfe und Versorgungspotenziale.
- Unterstützung strategischer Infrastrukturentscheidungen.
- Verknüpfung zentraler und dezentraler Versorgungsansätze.
- eine verbesserte Datenqualität durch Zusammenführung verschiedener Quellen.
Die Ergebnisse der Wärmeplanung zeigen konkrete Transformationspfade für die zukünftige Wärmeversorgung in Augsburg auf. Besonders deutlich wurde die wichtige Rolle von Wärmepumpen, Wärmenetzen und einer integrierten Infrastrukturentwicklung, sowie
- Entwicklung belastbarer Wärmeversorgungsszenarien bis zur Klimaneutralität.
- Identifikation und räumliche Bewertung erneuerbarer Wärmequellen.
- strukturierte Maßnahmenplanung in sieben Themenclustern.
- hohe Datentiefe für GIS-gestützte Analysen.
- Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Kommune und Versorgern.
Besonderheiten / Highlights
Das Projekt zeichnet sich insbesondere durch die Kombination verschiedener Datenquellen und die enge Verzahnung von Analyse und Umsetzung aus. Die Wärmeplanung verbindet strategische Zielsetzungen mit konkreten Maßnahmenansätzen für Verwaltung, Infrastruktur und Bürger durch
- die Kombination bestehender und neuer Datengrundlagen.
- die enge Verzahnung von Analyse und Umsetzungsplanung
- die Integration geothermischer Potenzialanalysen und Umweltwärmedaten.
- eine Fokussierung auf umsetzungsorientierte Maßnahmenplanung.
- die Kombination aus zentralen und dezentralen Wärmeversorgungskonzepten.
Projektinformationen
Das Projekt wurde im kommunalen Kontext der Stadt Augsburg im Zeitraum Februar 2026 bis Juni 2026 umgesetzt und unterstützt die langfristige Transformation der Wärmeversorgung. Einige Projektdetails müssen noch ergänzt oder geprüft werden.
Lesen Sie auch die Berichterstattung über die Kommunale Wärmeplanung in Augsburg auf der Internetseite der Stadt Augsburg und in der stadt + werk (Ausgabe vom 05.05.2026)






