Die Energie+Klima Suite für die Wärmeplanung
Auf einer Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung steht ein großer Bildschirm am Stand der Verwaltung. Besucherinnen und Besucher treten heran, sehen eine Karte ihrer Gemeinde und beginnen sofort zu suchen. „Wo ist mein Haus?“ fragt jemand. Ein paar Klicks später ist das Gebäude gefunden. Auf der Karte erscheinen Informationen zum Gebiet, Hinweise zu möglichen Versorgungsoptionen und zu vorhandenen Potenzialen.
Was hier passiert, ist ein typischer Moment in der Wärmeplanung:
Planungsergebnisse, die zuvor in Kartenwerken, Tabellen und Berichten zusammengetragen wurden, werden für Bürgerinnen und Bürger erstmals greifbar.Statt abstrakter Aussagen sehen sie direkt, was die Ergebnisse für ihr eigenes Gebäude oder ihr Quartier bedeuten.
Genau für diesen Zweck setzt IP SYSCON in vielen Projekten das Wärmeportal der Energie+Klima Suite, einen digitalen Zwilling, ein. Die interaktive Plattform stellt die Ergebnisse der Wärmeplanung räumlich dar und macht sie für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich. Vereinfacht gesagt handelt es sich um eine digitale Abbildung eines Gebietes, in der die relevanten Informationen der Wärmeplanung zusammengeführt und verständlich dargestellt werden.
Es wird konkret!
Wie gut dieser Zugang funktioniert, zeigt sich bei den Informationsveranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger zur Wärmeplanung. Besucherinnen und Besucher bewegen sich durch die Karte des Wärmeportals, suchen ihr Gebäude oder ihr Umfeld und ordnen die Planungsergebnisse in Bezug auf ihre eigene Situation ein. Die Gespräche ändern sich dadurch spürbar. Statt allgemeiner Fragen zur Planung geht es immer häufiger um konkrete Themen wie mögliche Wärmenetze im Quartier, erneuerbare Wärmequellen oder sinnvolle Maßnahmen im Gebäudebestand. Gleichzeitig entstehen weniger Missverständnisse, weil alle Beteiligten auf dieselbe räumliche Darstellung blickten.
Und es geht um mehr als nur um eine Informationsfunktion. Während die Öffentlichkeit über das Wärmeportal einen verständlichen Zugang zu den Ergebnissen erhält, steht beteiligten Akteuren ein geschützter Bereich mit rollenbasierten Zugängen zur Verfügung. Dort können Daten ergänzt, Hinweise eingetragen und Informationen gemeinsam geprüft werden. Das Portal wird so zu einer gemeinsamen Arbeitsgrundlage für Verwaltung, Fachplaner und weitere Beteiligte.
Eine Karte als gemeinsame Grundlage für Diskussion und Umsetzung
In der Praxis zeigt sich damit ein klarer Effekt: Die Wärmeplanung bleibt nicht in Berichten und Präsentationen stehen, sondern wird als nachvollziehbare Karte sichtbar. Für Bürgerinnen und Bürger entsteht Orientierung, für Fachakteure eine gemeinsame Informationsbasis. Das Wärmeportal wird damit zu einem Werkzeug, das Planungsergebnisse verständlich vermittelt und gleichzeitig die Zusammenarbeit im Prozess erleichtert.
Fragen zum Digitalen Zwilling Energie+Klima Suite beantwortet Ihnen gerne Frau Dr. Ludwig.







