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16.12.2009

Plädoyer für die Standardisierung der Planzeichen

Die Möglichkeiten einer Vereinheitlichung von Planzeichen für die Landschaftsplanung sowie die damit verbundenen Anforderungen an deren Ausgestaltung diskutierten Experten und Expertinnen aus Verwaltung, Forschung und Planungspraxis Ende September auf der Ostseeinsel Vilm. Das Bundesamt für Naturschutz hatte in Kooperation mit der IP SYSCON GmbH und dem Fachgebiet für Geoinformationsverarbeitung der Technischen Universität Berlin zu diesem mehrtägigen Workshop in die internationale Naturschutzakademie eingeladen.

Die derzeitige, landschaftsplanerische Praxis ist durch eine Zersplitterung der planerischen Darstellungen gekennzeichnet. Hervorgerufen durch unterschiedliche rechtliche Regelungen, Planungsebenen und Landschaftsausstattung ist die Vielzahl an Vorgaben und Empfehlungen in den Bundesländern hoch und die Planwerke dementsprechend heterogen. Dennoch zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einheitliche Grundprinzipien für die Planzeichen in Betracht, vor allem im Bezug auf die übernahmefähigen Inhalte der Landschaftsplanung in andere Fachplanungen.

Im Rahmen des Expertenworkshops konnten die Vor- und Nachteile sowie Grenzen der Leistungsfähigkeit einer bundesweit einheitlichen Lösung umfänglich diskutiert und die unterschiedlichen Voraussetzungen und Anforderungen für eine einheitliche Gestaltung der Planzeichen für die Landschaftsplanung ermittelt werden.

Auf den Internetseiten des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) finden Sie nun die Veröffentlichung der Ergebnisse des Workshops. Ergänzt um weitere Informationen des Status des Planzeicheneinsatzes in der Landschaftsplanung folgt im Frühjahr 2010 ein ausführliches Sachverständigengutachten der beteiligten Projektpartner.

Ergebnisbericht zum Expertenworkshop Vilm 2009

Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte an Roland Hachmann.

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