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IP SYSCON aktiv im und für den Harz
Im Mai 2009 entstand beim Marathon in Hannover der Gedanke, mit einer Spende durch die "erlaufenen" Kilometer, bei der "Initiative zur Waldentwicklung im Nationalpark Harz" zu helfen.
Das vorrangige Schutzziel in einem Nationalpark ist es, naturnahe Lebensgemeinschaften wie einen Wald, unbeeinflusst vom Menschen ihrer natürlichen Entwicklung zu überlassen. Da der Harz wie alle Wälder in Deutschland in den vergangenen Jahrhunderten forstlich genutzt wurde, kann nur ein "Urwald aus zweiter Hand" entstehen.
Bis zum Jahr 2022 wird die Nationalparkverwaltung Harz die Zeit nutzen, über sogenannte "Waldentwicklung", die an vielen Standorten unnatürlichen Fichtenbestände in Richtung eines natürlichen Laub- und Mischwaldes zu entwickeln. Ab dem Jahr 2022 soll der Wald dann vollkommen sich selbst und seiner natürlichen Eigendynamik überlassen werden.
IP SYSCON hat mit dem "erlaufenen" Betrag heimische Jungbuchen gespendet, wovon nun im Rahmen eines Arbeitseinsatzes am 31.10.2009 bei schönem Herbstwetter von fleißigen IP SYSCON Mitarbeitern 1.000 zwei- bis dreijährige Setzlinge "in die Erde gebracht" wurden. Mit einer "Wiedehopfhaue" bewaffnet wurden unter Anleitung eines Mitarbeiters der Nationalparkwacht die Jungbuchen auf einer von "Kyrill" stark betroffenen Fläche nördlich von St. Andreasberg eingepflanzt.
Am Ende des Tages war es ein schönes Gefühl, über eine Geld-Spende hinaus etwas bewegt und Bleibendes geschaffen zu haben. Selbstverständlich wurden die geographischen Koordinaten der Fläche gespeichert, so dass auch kommende Generationen von IP SYSCON-Mitarbeitern in späteren Jahrzehnten den "IP SYSCON-Naturwald" aufsuchen und genießen können!





