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"HABITAT MARE" - Schutz von Artenvielfalt
Zum Schutz der Artenvielfalt in Nord- und Ostsee führt das Bundesamtes für Naturschutz (BfN) wissenschaftliche Untersuchungen zur Erfassung von Arten- und Lebensräumen auf hoher See durch. Mit einem geschleppten UW-Videosystem in Verbindung mit einem touchpadorientierten Verfahren von IP SYSCON (Bfn Erfassungstool Habitat Mare) können nun direkt auf dem Forschungsschiff die auf den Videoaufnahmen identifizierten Arten und Lebensräume erfasst, per GPS-Vermessung verortet und in einer Datenbank abgespeichert werden. In einem weiteren Arbeitsschritt sollen auch die Tiefeninformation eines Echolotes in der Datenbank automatisch zugeordnet werden.
Jede Kartierung wird in einem Logbuch dokumentiert. Neben dem Untersuchungsgebiet werden auch die Fahrt- und Videotape-Nummer und weitere Eckdaten festgehalten.
Die Speicherung der Aufnahmedaten findet über eine Touchscreen-Schnelleingabemaske statt. Die auf dem Videomonitor sichtbaren Bodenstrukturen und Organismen müssen sehr schnell eingetragen werden können, daher ist eine effiziente Erfassungsmaske entwickelt worden, die von der Auswahl der Erfassungsobjekte, Anordnung und Farbhinterlegung jederzeit eine gute Übersicht gewährleistet. In der neuen Version, die bei den nächsten Fahrten zum Einsatz kommt, werden die GPS-Daten direkt den Sachdaten zugeordnet. Nun ist auch eine räumliche Auswertung über ESRI ArcGIS möglich.
Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Herrn Ansgar Asche.
Mehr Informationen zu dem Projekt "HABITAT MARE" finden sie hier.
Foto Seenelke © Templermeister / PIXELIO




